OECOTROPHICA-Preis – Den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern

Der OECOTROPHICA-Preis wird jährlich für herausragende Abschlussarbeiten verliehen. Der VDOE zeichnet damit besonders gute Master- und Doktorarbeiten aus. Ziel ist es, wissenschaftliche Nachwuchskräfte zu fördern und hervorragende wissenschaftliche Arbeiten bekannt zu machen.

Stifter ist der Lebensmittelverband Deutschland e. V. Prämiert werden eine Doktorarbeit aus dem Gebiet der Ernährungsverhaltens-/ Konsumforschung und eine Doktorarbeit aus dem Gebiet der Humanernährung mit jeweils 1.750 EURO sowie jeweils die beste Masterarbeit aus den genannten Gebieten mit 750 EURO.

Oecotrophica-Preisträger*innen 2019: v.l. Monika Bischoff (VDOE-Vorstandsvorsitzende), Anna Weiser, Nick Metz, Dr. Angela Kohl (Lebensmittelverband Deutschland)

Ausschreibung OECOTROPHICA-Preis

Ab jetzt können sich Nachwuchswissenschaftler, die ein Hochschulstudium der Oecotrophologie, der Haushalts­, Ernährungs­ und/oder Lebensmittelwissenschaften oder ein fachverwandtes Studium abgeschlossen haben, auf den OECOTROPHICA-Preises 2020 bewerben.

Die Bewerber reichen bitte bis zum 31. Januar 2020 ein:

  • die wissenschaftliche Abschlussarbeit in vierfacher Ausführung,
  • eine deutschsprachige Zusammenfassung der Arbeit im Umfang von einer Seite, aus der die Besonderheit der Leistung hervorgeht,
  • einen Lebenslauf sowie
  • das Bewerbungsformular.

NEU für 2021 ist die dritte Kategorie “Mikronährstoffe”

Für die neue Kategorie “Mikronährstoffe” könnt ihr euch bewerben, wenn ihr euch im Rahmen eurer Master- oder Doktorarbeit mit folgenden Themen befasst habt:

Stoffwechsel

  • Physiologische Funktionen von Mikronährstoffen/sonstigen Stoffen
  • Bedeutung für Entwicklung, Gesundheit und Wohlbefinden

Versorgung der Bevölkerung

  • Ernährungsstatus/Versorgungslage im Hinblick auf verschiedene Bevölkerungsgruppen
  • Biomarker zur Analyse der Nährstoffversorgung
  • Auswirkungen einer verbesserten Nährstoffversorgung

Verleihung OECOTROPHICA-Preis

Wir freuen uns, auch in diesem besonderen Jahr jungen Wissenschaftlerinnen den OECOTROPHICA-Preis für herausragende Master- und Doktorarbeiten im Bereich der Oecotrophologie überreichen zu können.

Bedauerlicherweise konnten wir diese Verleihung nicht wie ursprünglich geplant feierlich im Rahmen des Kongresses ERNÄHRUNG 2020 in Bremen vornehmen. Aus allseits bekannten Gründen werden wir die Preisverleihung nun online durchführen und laden gemeinsam mit dem Lebensmittelverband Deutschland e.V. der den OECOTROPHICA-Preis stiftet, alle Interessierten, Studierende, Professoren und Dozenten sehr herzlich ein, ohne weite Anreise dabei zu sein, wenn insgesamt fünf junge Wissenschaftlerinnen ihren Preis entgegen nehmen und über ihre Arbeiten berichten.

Erste Online-Preisverleihung des OECOTROPHICA-Preises 2020

Wann: 11. Dezember 2020 von 14:00 bis 15:15 Uhr

Wo: Über Zoom – Bitte nutzen Sie für die Teilnahme den folgenden Link. https://bit.ly/2JdDx2J

Meeting-ID: 935 0295 5349

Kenncode: 979260

Bitte melden Sie sich bei Frau Isabel Fait per E-Mail i.fait@vdoe.de im Vorfeld an, mit dem Betreff: Preisverleihung 2020.

Vorgestellt werden fünf herausragende Master- und Doktorarbeiten aus den Bereichen Humanernährung und Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung. Studierende, die sich selbst für eine Masterarbeit oder eine Promotion interessieren, sind eingeladen Ihre Fragen an die Preisträgerinnen zu stellen.

Die Preisträgerinnen, die Mitglieder des Kuratoriums, der Lebensmittelverband Deutschland und wir freuen uns auf Sie und die Vorstellung der prämierten Forschungsarbeiten.

Monika Bischoff
VDOE-Vorstandsvorsitzende                        

und                

Dr. Andrea Lambeck
Geschäftsführerin          

Preisträger der letzten Jahre

Humanernährung

 
für ihre Doktorarbeit:
“Nutritional Epidemiology: New insights for meal analysis”
 
 

Anna Weiser

für ihre Masterarbeit:
Does time matter? Revealing time dependant LC-MS/MS based metabolite patterns of diabetic, prediabetic and healthy humans after an OGTT

 

Ernährungsverhalten und Konsumforschung

Nick Metz

für seine Masterarbeit:
“What Determines Consumers‘ Decisions to Eat Meat Alternatives? An Empirical Analysis Based on an Extension of the Theory of Planned Behaviour”

Humanernährung

Lisa Dicks

für ihre Masterarbeit:
„Kann die regelmäßige Einnahme eines flavanolreichen Kakaopulvers den Blutdruck sowie den Glukose- und Lipidstoffwechsel bei Typ-2-Diabetikern mit stabiler Stoffwechsellage beeinflussen? Untersuchungen im Rahmen einer randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Interventionsstudie“ (Hochschule Niederrhein, Betreuerin Prof. Dr. Sabine Ellinger)

für seine Doktorarbeit:
„Linking whole-grain bread, coffee and red meat to the risk of type 2 diabetes – using metabolomics networks to infer potential biological mechanisms“ (Prof. Dr. Matthias Schulze, Universität Potsdam)

 

 

 

 

 

Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung

für ihre Doktorarbeit:
„Suchtartiges Essverhalten in der deutschen Allgemeinbevölkerung, bei Personen mit morbider Adipositas und leistungsorientierten Ausdauersportlern – Untersuchungen mit der Yale Food Addiction Scale 2.0“ (PD Dr. Thomas Ellrott, Universität Göttingen)

für ihre Doktorarbeit:
„Ernährungskompetenz in Familien (EFA) – Eine empirische Untersuchung“ (Prof. Dr. Ingrid-Ute Leonhäuser, Universität Gießen)

Humanernährung

für ihre Masterarbeit:
„Einfluss einer medizinischen Trinknahrung auf funktionelle Einschränkungen, Muskelkraft und Lebensqualität bei mangelernährten geriatrischen Patienten im poststationären Bereich. Eine 3-monatige randomisierte kontrollierte Interventionsstudie.“ (Universität Potsdam, Betreuerin PD Dr. Kristina Norman)

für ihre Doktorarbeit:
„Bedeutung der Körperzusammensetzung und Nahrungsaufnahme als Risikofaktoren für einen verschlechterten Verlauf bei Patienten mit Tumorerkrankung“ (Charité – Universitätsmedizin Berlin, Betreuerin PD Dr. Kristina Norman)

 

 

 

 

 

Ernährungsverhalten und Konsumforschung

für ihre Masterarbeit:
„Ruhestandseffekte auf die Ernährungsqualität – Eine empirische Analyse für Deutschland auf Grundlage von NVS-II-Daten“ (Justus-Liebig-Universität Gießen, Betreuer Prof. Dr. Roland Hermann)

für Ihre Doktorarbeit:

„Complementary feeding practice during infancy and its relevance for dietary behaviour in infancy and childhood“ (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Betreuerin Dr. Ute Alexy)

Humanernährung

für ihre Masterarbeit:
“Die Rolle des Adipositas-Gens Ifi202b auf die Fettzellfunktion” (Universität Potsdam, Betreuerin: Prof. Dr. Annette Schürmann, Deutsches Institut für Ernährungsforschung)

für ihre Doktorarbeit:
“Placebo-kontrollierte Interventionsstudie zum Einfluss von Quercetin auf Blutdruck und Endothelfunktion bei übergewichtigen Hypertonikern”
(Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Betreuerin: PD Dr. Sarah Egert)

 

 

 

 

 

Ernährungsverhalten und Konsumforschung

für ihre Masterarbeit::
“Chancen für ein nachhaltigeres Ernährungshandeln – Eine empirische Untersuchung am Beispiel von Urban Gardening”

(Justus-Liebig-Universität Gießen, Betreuerin: Prof. Dr. sc. oec. Uta Meier-Gräwe)

für Ihre Doktorarbeit:
“Lunch in children and adolescents – Meal pattern and relevance fort he short-term cognitive function”
(Justus-Liebig-Universität Gießen, Betreuerin: Prof. Dr. Mathilde Kersting, Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund)

Humanernährung

für ihre Masterarbeit:
„Pilotstudie zur bedarfsgerechten Substitution oraler Supplemente in der Alterstraumatologie“
(Universität Hohenheim, Betreuer: Prof. Dr. med. Stephan C. Bischoff)

für ihre Doktorarbeit:
„Aspects of carbohydrate quality and their relevance for risk markers of type 2 diabetes and related health outcomes”
(Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Betreuerin: PD Dr. Anette Buyken)

 

 

 

 

 

Ernährungsverhalten und Konsumforschung

für ihre Masterarbeit:
„Ernährungsverhalten von Patienten mit Morbus Crohn und mögliche Bedeutung für die Krankheitsaktivität“ (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Betreuer: Prof. Dr. Wim Wätjen)

für Ihre Doktorarbeit:

„Auswirkungen eines verringerten Haushaltsbudgets auf den Lebensmittelkonsum – Eine empirische Untersuchung zu den finanziell bedingten Veränderungen am Lebensmitteleinkauf und beim Ernährungsverhalten“ (Justus-Liebig-Universität Gießen, Betreuerin: Prof. Dr. Ingrid-Ute Leonhäuser)