Studium: Oecotrophologie, Ernährung, Wirtschaft, Haushalt

Ob Diplom, Bachelor oder Master; ob an der Uni oder der FH: Oecotrophologie/Ökotrophologie bzw. Ernährungswissenschaft ist ein vielseitiges und interdiziplinäres Studium. Denn es vereint die Natur- mit den Sozialwissenschaften.

Zurzeit bieten insgesamt 18 staatliche Hochschulen, neun Universitäten und neun (Fach-)Hochschulen (University of Applied Sciences), in Deutschland Studiengänge der Oecotrophologie/Ökotrophologie, Ernährungswissenschaften, Lebensmittelwissenschaften (Food Science) und verwandte Fächer an. Angebote von privaten Hochschulen kommen dazu.

Das Studium an einer Universität ist wissenschaftlicher ausgerichtet, während Fachhochschulen mehr praktische Anteile in ihre Studiengänge integrieren. Da die fachlichen Schwerpunkte der einzelnen Hochschulen sehr unterschiedlich sind, empfehlen wir, sich z. B. hier und auch auf den Internetseiten zu informieren und sich ggf. an die entsprechende Studienberatungsstelle der Hochschule zu wenden, um mehr über das jeweilige Studienkonzept/Vorlesungsangebot zu erfahren.

Bis Ende der 90er Jahre war das Diplom der übliche Studienabschluss. Mit dem Bologna-Prozess zur europaweiten Vereinheitlichung von Studiengängen und -abschlüssen haben die Universitäten/Fachhochschulen von Diplom-Studiengängen auf die Abschlüsse Bachelor und Master (B. Sc. bzw. M. Sc.) umgestellt. Mit dem Bachleor-Studium wird ein erster berufsqualifizierender Abschluss erlangt, auf den wahlweise verschiedene Master-Studiengänge aufgesattelt werden können.

Und so breit wie das Studium angelegt ist, so vielfältig sind auch die Einsatzbereiche.

Berufsziel Ernährungsberatung: Zulassungskriterien

Für Absolvent*innen oecotrophologischer und ernährungswissenschaftlicher Studiengänge, die eine Tätigkeit in der Ernährungsberatung anstreben, gibt einheitliche und klar definierte Kriterien für die Zulassung zur Zertifizierung bzw. Registrierung für die primärpräventive Ernährungsberatung . Darauf haben sich die zertifizierenden Institutionen DGE, VDOE, VFED und QUETHEB mit den Hochschulen und Universitäten, die entsprechende Studiengänge anbieten, verständigt.

Hier kommen Sie zu den Zulassungskriterien.

VDOEregional für Studierende

Alle Studierenden können Teil einer VDOEregional-Studierenden Gruppe werden. Trefft Euch mit anderen Studierenden der Oecotrophologie, Haushalts-, Ernährungs- oder Lebensmittelwissenschaft und tauscht Euch über Studium, Praktika oder erste Berufserfahrungen aus.

Hier gibt es weitere Informationen.